Ruck zuck ist wieder Fasnacht...

Bild: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die dann zu
vermeidbaren Schäden führern!
Ihre Polizei hilft - auch im Vorfeld
Zugegeben: es geht zwar noch einige Zeit, aber in der einen oder anderen Scheune werden bereits erste Pläne zur Konstruktion eines Umzugswagens umgesetzt.
Die Polizei will Wagenbauern schon frühzeitig beratend zur Seite stehen und bietet diesen wie in jedem Jahr an, sich über die Mindestvoraussetzungen der Verkehrssicherheit und rechtliche Hintergründe informieren zu können.
Eine Checkliste für Umzugswägen und umfangreiche Informationen, die man für eine sorgenfreie 5. Jahreszeit mit einem Umzugswäg unbedingt beachten muss, stellt die Polizeidirektion zum Herunterladen bereit.
Informationssammlung
Checkliste
Einen fachkundigen Ansprechpartner erreichen Sie zu üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer: 07641/582-538.
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Expertenkreis für Verkehrssicherheit
Die Verkehrssicherheit im Landkreis ist hoch; das zeigten auch wieder die kürzlich von der Polizei veröffentlichten Zahlen der Unfallstatistik 2010. (Wir Über uns/Sicherheitsbilanz in Zahlen) Dies ist jedoch für die Verkehrssicherheitsexperten der jeweiligen Behörden und Institutionen im Landkreis Emmendingen keineswegs ein Grund sich auf diesen landesweit vergleichsweise erfreulichen Zahlen „auszuruhen“.
Bei einer routinemäßig stattfindenden Besprechung im Hause der Polizeidirektion Emmendingen, an der Vertreter der beiden Großen Kreisstädte, des Landkreises, der Straßenmeisterei und der Kreisverkehrswacht teilnahmen, wurde das Unfallgeschehen 2010 noch einmal rückblickend konstruktiv „unter die Lupe genommen“.

Zwar findet das ganze Jahr über eine fortwährende Auswertung und Bewertung der Verkehrssicherheitslage statt, die es immer wieder ermöglicht, Gefahrenstellen schnell zu erkennen und möglichst zeitnah zu entschärfen. Dennoch zeigt gerade die Betrachtung eines längeren Zeitraumes, ob weitere, auch bauliche Maßnahmen erforderlich sind oder ob getroffene Maßnahmen bereits die angestrebte nachhaltige Verbesserung brachte.
Leider gibt es viele Verkehrsunfälle, die ausschließlich durch menschliches Fehlverhalten verursacht werden und nicht durch bauliche Verbesserungen vermieden werden können. Bei manchen Unfällen spielen die Beschaffenheiten an der Unfallstelle jedoch eine Rolle. Manchmal ist es nur ein ungünstiger Bewuchs am Fahrbahnrand, der den Verkehrsteilnehmern die Sicht nach dem Motto „sehen und gesehen werden“ einschränkt. Stellenweise sind es aber auch planungs- und kostenintensive Maßnahmen, die erkannte Unfallhäufungsstellen entschärfen müssen.
Im konstruktiven Miteinander fand der Kreis der Experten auch bei dieser Sitzung einvernehmliche Lösungen für die im vergangenen Jahr erkannten Unfallhäufungsstellen. Von ehemals mehr als 30 waren es im Jahr 2010 im gesamten Landkreis Emmendingen gerade mal noch 6 Unfallörtlichkeiten, die in den relevanten Bezugszeiträumen als sogenannte Unfallhäufungsstellen näher untersucht werden mussten.
Beispielsweise ereigneten sich Einmündungsbereich der Kreisstraße 5141 in die Kreisstraße 5131, Gemarkung Vörstetten/Schupfholz, im Juni und Juli 2010 insgesamt acht Verkehrsunfälle. Trotz grundsätzlich guter Sicht war für bestimmte Fahrzeugtypen eine Sichteinschränkung durch den Bewuchs an dieser Einmündung. Die Lösung war in diesem Fall einfach: Weitere Verkehrsunfälle konnten durch das häufigere Mulchen des Böschungsbewuchses vermieden werden.
Der Rat der Fachleute hat nicht nur an bestehenden Strecken, sondern bereits bei der Planung neuer Straßen oder Baugebiete entsprechende Relevanz. Als sogenannter Träger öffentlicher Belange wird in behördlichen Stellungnahmen im Vorfeld von Bebauungsplänen, von Flurbereinigungen oder der Erstellung/Änderungen von Flächennutzungsplänen auch auf solche Verkehrssicherheitsaspekte eingegangen.
Ausgerechnet am frühen Morgen am Tag dieser Expertenrunde, deren erklärtes Ziel die größtmögliche Verkehrssicherheit der Bürger im Landkreis ist, verursachte ein Autofahrer beim links abbiegen auf die Autobahn an der Autobahnanschlussstelle Riegel einen schweren Verkehrsunfall. Ein Motorrollerfahrer zog sich anlässlich einer Frontalkollision lebensgefährliche Verletzungen zu. Die Erörterung auch dieses Unfallablaufs und die Inaugenscheinnahme der Unfallstelle sollen zeigen, ob behördliche Maßnahmen weitere Unfälle an dieser Stelle vermeiden könnten.
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